
CRISIS 14 – Journal für christliche Kultur: Vereinigte Staaten – geteilte Geister
„CRISIS – Journal für christliche Kultur“ ist ein vierteljährlich erscheinendes Printmagazin im deutschsprachigen Raum, das geistliche, gesellschaftliche und kulturelle Fragen aus orthodox-christlicher Perspektive beleuchtet. In einer Zeit des Umbruchs möchte es Orientierung geben, den Menschen als Geschöpf Gottes in den Mittelpunkt stellen und den Blick auf das Wesentliche bewahren. Jede Ausgabe widmet sich einem Schwerpunktthema und bietet tiefgründige Essays, Übersetzungen und Gastbeiträge in hoher sprachlicher und gestalterischer Qualität – eine Einladung zur Besinnung und zum Widerstand gegen den Zeitgeist.
Am 10. September 2025 wurde der konservative Aktivist und evangelikale Christ Charlie Kirk ermordet. Der brutale Anschlag auf den erst 31-jährigen Familienvater rief in den USA und darüber hinaus tiefe Erschütterung hervor. Stellt dieses Verbrechen doch weit mehr als nur einen tragischen Einzelfall dar: Es wird als ein Spiegelbild einer Gesellschaft verstanden, die zwischen ihrem christlichen Erbe und den Kräften des radikalen Säkularismus, des Globalismus und des politischen Imperialismus hin- und hergerissen ist.
Während einerseits Millionen Amerikaner nach wie vor ihren Glauben leben und Orientierung in Christus suchen, entsteht andererseits ein sich dämonisch gebärdender kultureller und ideologischer Druck, der traditionelle Werte infrage stellt. Diese Zerrissenheit bildet auch den Rahmen, in dem sich die Orthodoxe Kirche in den USA seit über zwei Jahrhunderten entfaltet.
Die Wurzeln der Orthodoxie in Amerika reichen zurück ins Jahr 1794, als russische Missionare Alaska erreichten und unter den dortigen Ureinwohnern wirkten. Im 19. Jahrhundert folgte eine große Einwanderungswelle aus Osteuropa, dem Balkan und dem Nahen Osten, wodurch zahlreiche orthodoxe Gemeinden entstanden.
Im 20. Jahrhundert bildeten sich verschiedene Jurisdiktionen heraus: griechische, russische, serbische, rumänische und andere. 1970 entstand die autokephale Orthodox Church in America (OCA). Bis heute jedoch zeigt sich eine innere Spannung zwischen ethnischer Vielfalt, kirchlicher Einheit und dem Streben nach einer genuin amerikanischen Identität.
Aktuell stehen die orthodoxen Christen in den USA vor besonderen Herausforderungen. Es gibt nach wie vor eine Vielzahl überlappender Jurisdiktionen, zugleich entstehen durch internationale Konflikte – etwa den Krieg in der Ukraine – neue innerkirchliche Spannungen. Hinzu kommt der stetig wachsende kulturelle Druck einer säkularisierten Gesellschaft.
Ein Blick auf die Gründungsväter zeigt, dass die geistlichen Grundlagen der USA im Protestantismus und einem kapitalistisch geprägten Weltbild lagen – einer Verbindung, die bis heute das Verhältnis von Gesellschaft, Religion, Wirtschaft und Politik prägt. In einem Missionsbrief schrieb der heilige Bischof Nikolaj Velimirović:„Wie viel in Amerika gearbeitet wurde an Dingen, die die Welt nicht braucht, siehst du selbst mit eigenen Augen. Dieser Überschuss an Produktion kam nicht aus einer Manie für Arbeit, sondern aus der Manie für den Dollar.“
Gerade deshalb finden dort heute viele junge Menschen, die vom oberflächlichen Materialismus und Relativismus enttäuscht sind, in der Orthodoxie eine tiefe geistliche Heimat. Die liturgische Schönheit, die Treue zur Überlieferung und die geistliche Strenge sprechen immer mehr Menschen an.
Der Mord an Charlie Kirk verdeutlicht, wie gefährdet das christliche Zeugnis in einer polarisierten Gesellschaft ist. Kirk rief junge Menschen dazu auf, Christus zu suchen, Familien zu gründen und dem moralischen Verfall zu widerstehen – Anliegen, die orthodoxe Christen durchweg teilen.
Sein Tod konfrontiert die Orthodoxie in Amerika mit der Frage, ob sie passiv bleiben oder mutig Zeugnis ablegen will. Priester Dr. Josiah Trenham betont seit Jahren, dass orthodoxes Leben nur dann bestehen kann, wenn es tief verwurzelt bleibt in den Mysterien der Kirche und zugleich fähig ist, öffentlich das Evangelium zu bekennen.
Genau dies ist die Herausforderung: Einheit und Glauben zu bewahren, ohne in den Strudel politischer Ideologien und Ränkespiele gezogen zu werden. So zeigt sich die Orthodoxie in den USA zugleich als Erbin einer reichen Geschichte und als Kirche auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft. Zwischen den Kräften von Tradition und Globalismus, zwischen ethnischer Vielfalt und dem Streben nach Einheit, zwischen missionarischer Hoffnung und gesellschaftlicher Zerrissenheit steht sie heute an einem Scheideweg.
Die Themen dieser Ausgabe:
- „In God We Trust“ – Amerikas wahrer Reichtum jenseits von Wall-Street und Silicon Valley
- Heilige, Migranten und Mission: Die Orthodoxe Kirche in Amerika
- Über die Orthodoxie in Amerika und ihre Zukunft
- Vom zerteilten Christus: Politik und Nation als Ersatzreligion
- Manifest Destiny: US-amerikanischer Erwählungsglaube und der Geist des Puritanismus
- Die USA zwischen Eurasischer Raumrevolution und Multipolarer Weltordnung
- Zwischen den Fronten: Das Nikolo-Wassiljewski-Kloster
- Antichrist – Die Vollendung der Globalisierung
- Der christliche Zionismus ist eine Häresie
- Der wahre Glaube entsteht in der Hochburg der Häresie
- Der Wilde Westen | Eine Kurzgeschichte
Original: $19.83
-65%$19.83
$6.94CRISIS 14 – Journal für christliche Kultur: Vereinigte Staaten – geteilte Geister
„CRISIS – Journal für christliche Kultur“ ist ein vierteljährlich erscheinendes Printmagazin im deutschsprachigen Raum, das geistliche, gesellschaftliche und kulturelle Fragen aus orthodox-christlicher Perspektive beleuchtet. In einer Zeit des Umbruchs möchte es Orientierung geben, den Menschen als Geschöpf Gottes in den Mittelpunkt stellen und den Blick auf das Wesentliche bewahren. Jede Ausgabe widmet sich einem Schwerpunktthema und bietet tiefgründige Essays, Übersetzungen und Gastbeiträge in hoher sprachlicher und gestalterischer Qualität – eine Einladung zur Besinnung und zum Widerstand gegen den Zeitgeist.
Am 10. September 2025 wurde der konservative Aktivist und evangelikale Christ Charlie Kirk ermordet. Der brutale Anschlag auf den erst 31-jährigen Familienvater rief in den USA und darüber hinaus tiefe Erschütterung hervor. Stellt dieses Verbrechen doch weit mehr als nur einen tragischen Einzelfall dar: Es wird als ein Spiegelbild einer Gesellschaft verstanden, die zwischen ihrem christlichen Erbe und den Kräften des radikalen Säkularismus, des Globalismus und des politischen Imperialismus hin- und hergerissen ist.
Während einerseits Millionen Amerikaner nach wie vor ihren Glauben leben und Orientierung in Christus suchen, entsteht andererseits ein sich dämonisch gebärdender kultureller und ideologischer Druck, der traditionelle Werte infrage stellt. Diese Zerrissenheit bildet auch den Rahmen, in dem sich die Orthodoxe Kirche in den USA seit über zwei Jahrhunderten entfaltet.
Die Wurzeln der Orthodoxie in Amerika reichen zurück ins Jahr 1794, als russische Missionare Alaska erreichten und unter den dortigen Ureinwohnern wirkten. Im 19. Jahrhundert folgte eine große Einwanderungswelle aus Osteuropa, dem Balkan und dem Nahen Osten, wodurch zahlreiche orthodoxe Gemeinden entstanden.
Im 20. Jahrhundert bildeten sich verschiedene Jurisdiktionen heraus: griechische, russische, serbische, rumänische und andere. 1970 entstand die autokephale Orthodox Church in America (OCA). Bis heute jedoch zeigt sich eine innere Spannung zwischen ethnischer Vielfalt, kirchlicher Einheit und dem Streben nach einer genuin amerikanischen Identität.
Aktuell stehen die orthodoxen Christen in den USA vor besonderen Herausforderungen. Es gibt nach wie vor eine Vielzahl überlappender Jurisdiktionen, zugleich entstehen durch internationale Konflikte – etwa den Krieg in der Ukraine – neue innerkirchliche Spannungen. Hinzu kommt der stetig wachsende kulturelle Druck einer säkularisierten Gesellschaft.
Ein Blick auf die Gründungsväter zeigt, dass die geistlichen Grundlagen der USA im Protestantismus und einem kapitalistisch geprägten Weltbild lagen – einer Verbindung, die bis heute das Verhältnis von Gesellschaft, Religion, Wirtschaft und Politik prägt. In einem Missionsbrief schrieb der heilige Bischof Nikolaj Velimirović:„Wie viel in Amerika gearbeitet wurde an Dingen, die die Welt nicht braucht, siehst du selbst mit eigenen Augen. Dieser Überschuss an Produktion kam nicht aus einer Manie für Arbeit, sondern aus der Manie für den Dollar.“
Gerade deshalb finden dort heute viele junge Menschen, die vom oberflächlichen Materialismus und Relativismus enttäuscht sind, in der Orthodoxie eine tiefe geistliche Heimat. Die liturgische Schönheit, die Treue zur Überlieferung und die geistliche Strenge sprechen immer mehr Menschen an.
Der Mord an Charlie Kirk verdeutlicht, wie gefährdet das christliche Zeugnis in einer polarisierten Gesellschaft ist. Kirk rief junge Menschen dazu auf, Christus zu suchen, Familien zu gründen und dem moralischen Verfall zu widerstehen – Anliegen, die orthodoxe Christen durchweg teilen.
Sein Tod konfrontiert die Orthodoxie in Amerika mit der Frage, ob sie passiv bleiben oder mutig Zeugnis ablegen will. Priester Dr. Josiah Trenham betont seit Jahren, dass orthodoxes Leben nur dann bestehen kann, wenn es tief verwurzelt bleibt in den Mysterien der Kirche und zugleich fähig ist, öffentlich das Evangelium zu bekennen.
Genau dies ist die Herausforderung: Einheit und Glauben zu bewahren, ohne in den Strudel politischer Ideologien und Ränkespiele gezogen zu werden. So zeigt sich die Orthodoxie in den USA zugleich als Erbin einer reichen Geschichte und als Kirche auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft. Zwischen den Kräften von Tradition und Globalismus, zwischen ethnischer Vielfalt und dem Streben nach Einheit, zwischen missionarischer Hoffnung und gesellschaftlicher Zerrissenheit steht sie heute an einem Scheideweg.
Die Themen dieser Ausgabe:
- „In God We Trust“ – Amerikas wahrer Reichtum jenseits von Wall-Street und Silicon Valley
- Heilige, Migranten und Mission: Die Orthodoxe Kirche in Amerika
- Über die Orthodoxie in Amerika und ihre Zukunft
- Vom zerteilten Christus: Politik und Nation als Ersatzreligion
- Manifest Destiny: US-amerikanischer Erwählungsglaube und der Geist des Puritanismus
- Die USA zwischen Eurasischer Raumrevolution und Multipolarer Weltordnung
- Zwischen den Fronten: Das Nikolo-Wassiljewski-Kloster
- Antichrist – Die Vollendung der Globalisierung
- Der christliche Zionismus ist eine Häresie
- Der wahre Glaube entsteht in der Hochburg der Häresie
- Der Wilde Westen | Eine Kurzgeschichte
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„CRISIS – Journal für christliche Kultur“ ist ein vierteljährlich erscheinendes Printmagazin im deutschsprachigen Raum, das geistliche, gesellschaftliche und kulturelle Fragen aus orthodox-christlicher Perspektive beleuchtet. In einer Zeit des Umbruchs möchte es Orientierung geben, den Menschen als Geschöpf Gottes in den Mittelpunkt stellen und den Blick auf das Wesentliche bewahren. Jede Ausgabe widmet sich einem Schwerpunktthema und bietet tiefgründige Essays, Übersetzungen und Gastbeiträge in hoher sprachlicher und gestalterischer Qualität – eine Einladung zur Besinnung und zum Widerstand gegen den Zeitgeist.
Am 10. September 2025 wurde der konservative Aktivist und evangelikale Christ Charlie Kirk ermordet. Der brutale Anschlag auf den erst 31-jährigen Familienvater rief in den USA und darüber hinaus tiefe Erschütterung hervor. Stellt dieses Verbrechen doch weit mehr als nur einen tragischen Einzelfall dar: Es wird als ein Spiegelbild einer Gesellschaft verstanden, die zwischen ihrem christlichen Erbe und den Kräften des radikalen Säkularismus, des Globalismus und des politischen Imperialismus hin- und hergerissen ist.
Während einerseits Millionen Amerikaner nach wie vor ihren Glauben leben und Orientierung in Christus suchen, entsteht andererseits ein sich dämonisch gebärdender kultureller und ideologischer Druck, der traditionelle Werte infrage stellt. Diese Zerrissenheit bildet auch den Rahmen, in dem sich die Orthodoxe Kirche in den USA seit über zwei Jahrhunderten entfaltet.
Die Wurzeln der Orthodoxie in Amerika reichen zurück ins Jahr 1794, als russische Missionare Alaska erreichten und unter den dortigen Ureinwohnern wirkten. Im 19. Jahrhundert folgte eine große Einwanderungswelle aus Osteuropa, dem Balkan und dem Nahen Osten, wodurch zahlreiche orthodoxe Gemeinden entstanden.
Im 20. Jahrhundert bildeten sich verschiedene Jurisdiktionen heraus: griechische, russische, serbische, rumänische und andere. 1970 entstand die autokephale Orthodox Church in America (OCA). Bis heute jedoch zeigt sich eine innere Spannung zwischen ethnischer Vielfalt, kirchlicher Einheit und dem Streben nach einer genuin amerikanischen Identität.
Aktuell stehen die orthodoxen Christen in den USA vor besonderen Herausforderungen. Es gibt nach wie vor eine Vielzahl überlappender Jurisdiktionen, zugleich entstehen durch internationale Konflikte – etwa den Krieg in der Ukraine – neue innerkirchliche Spannungen. Hinzu kommt der stetig wachsende kulturelle Druck einer säkularisierten Gesellschaft.
Ein Blick auf die Gründungsväter zeigt, dass die geistlichen Grundlagen der USA im Protestantismus und einem kapitalistisch geprägten Weltbild lagen – einer Verbindung, die bis heute das Verhältnis von Gesellschaft, Religion, Wirtschaft und Politik prägt. In einem Missionsbrief schrieb der heilige Bischof Nikolaj Velimirović:„Wie viel in Amerika gearbeitet wurde an Dingen, die die Welt nicht braucht, siehst du selbst mit eigenen Augen. Dieser Überschuss an Produktion kam nicht aus einer Manie für Arbeit, sondern aus der Manie für den Dollar.“
Gerade deshalb finden dort heute viele junge Menschen, die vom oberflächlichen Materialismus und Relativismus enttäuscht sind, in der Orthodoxie eine tiefe geistliche Heimat. Die liturgische Schönheit, die Treue zur Überlieferung und die geistliche Strenge sprechen immer mehr Menschen an.
Der Mord an Charlie Kirk verdeutlicht, wie gefährdet das christliche Zeugnis in einer polarisierten Gesellschaft ist. Kirk rief junge Menschen dazu auf, Christus zu suchen, Familien zu gründen und dem moralischen Verfall zu widerstehen – Anliegen, die orthodoxe Christen durchweg teilen.
Sein Tod konfrontiert die Orthodoxie in Amerika mit der Frage, ob sie passiv bleiben oder mutig Zeugnis ablegen will. Priester Dr. Josiah Trenham betont seit Jahren, dass orthodoxes Leben nur dann bestehen kann, wenn es tief verwurzelt bleibt in den Mysterien der Kirche und zugleich fähig ist, öffentlich das Evangelium zu bekennen.
Genau dies ist die Herausforderung: Einheit und Glauben zu bewahren, ohne in den Strudel politischer Ideologien und Ränkespiele gezogen zu werden. So zeigt sich die Orthodoxie in den USA zugleich als Erbin einer reichen Geschichte und als Kirche auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft. Zwischen den Kräften von Tradition und Globalismus, zwischen ethnischer Vielfalt und dem Streben nach Einheit, zwischen missionarischer Hoffnung und gesellschaftlicher Zerrissenheit steht sie heute an einem Scheideweg.
Die Themen dieser Ausgabe:
- „In God We Trust“ – Amerikas wahrer Reichtum jenseits von Wall-Street und Silicon Valley
- Heilige, Migranten und Mission: Die Orthodoxe Kirche in Amerika
- Über die Orthodoxie in Amerika und ihre Zukunft
- Vom zerteilten Christus: Politik und Nation als Ersatzreligion
- Manifest Destiny: US-amerikanischer Erwählungsglaube und der Geist des Puritanismus
- Die USA zwischen Eurasischer Raumrevolution und Multipolarer Weltordnung
- Zwischen den Fronten: Das Nikolo-Wassiljewski-Kloster
- Antichrist – Die Vollendung der Globalisierung
- Der christliche Zionismus ist eine Häresie
- Der wahre Glaube entsteht in der Hochburg der Häresie
- Der Wilde Westen | Eine Kurzgeschichte











